Von Dahme, Grömitz oder Kellenhusen ins Oldenburger Wallmuseum

Ein weiteres Highlight im Ostseeferienland Schleswig-Holstein ist der Besuch des Oldenburger Wallmuseums. Hier findet eine Ausstellung zur mittelalterlich slawischen Geschichte statt.

Die lang verschollene nun wieder entdeckte slawische Hafensiedlung Starigrad wurde in wesentlichen Aspekten wieder erweckt. So kann man kann heute die Nachbauten mittelalterlicher Frachtsegler, Kurierboote und Einbäume bewundern.

Des weiteren kann man im Wallmuseum das Färben der Gift- und Faserpflanzen, sowie das slawische Inselheiligtum erkunden. Das archäologische Denkmal ist zwei Hektar groß und 18 m hoch, gesprochen wird hier von der Ringwallanlage, die einst den Fürstenhof Starigard, zu deutsch „alte Burg“, schützte.

Starigard war ein westlicher Fürstensitz der Slawen und Schleswig-Holsteins erste befestigte städtische Siedlung. Neben Haitabu war diese Siedlung der bedeutendste Handels- und Hafenplatz in Schleswig-Holstein.

Das Wallmuseum ist als Holsteiner Meierhof mit Gebäuden des 18. und 19. Jahrhunderts angelegt. Die vorhandenen Ausstellungen behandeln die Themen Starigard, Fürstenburg und Bischofssitz am Rande der slawischen Welt und das Leben in einer westslawischen Stadt.

Um 700 n. Chr. wanderte der slawische Teilstamm der Wagrier nach Ostholstein ein. Nach ihm wurde das Land Wagrien benannt. Die Slawen blieben bis ins 12. Jahrhundert politisch und kulturell vorherrschend.

Vom Ostseeheilbad Kellenhusen nach Oldenburg und dort in das Wallmuseum sind es ca. 18 km zu fahren. In den Ausstellungen wird mit zahlreichen Ausgrabungsfunden die Geschichte von Starigards Ringwall, seiner Fürsten, Bischöfe und Bewohner präsentiert.

Die idyllische Umgebung des Museums schenkt den Besuchern Momente der Beschaulichkeit. Ritter, Bogenschützen und slawische Handwerker geben sich für die Gäste aus den Ostseebädern Dahme. Grömitz und Kellenhusen ein Stelldichein bei den Aktionstagen im Oldenburger Wallmuseum, die regelmäßig über den Sommer verteilt stattfinden. Ein Besuch lohnt sich. Geschichte live zu erfahren ist wirklich ein Erlebnis.

Zu erwähnen ist noch, dass man hier das Mittelalter hautnah erlebt - sozusagen mit allem Drum und Dran. Die Aktionstage in der Slawensiedlung beeindrucken. Man erfährt alles Wesentliche über das Leben in jener Zeit.

Man erlebt wie im Mittelalter Wolle verarbeitet wurde, wie mit Holz, Speckstein, Lindenbast, Knochen, Leder gearbeitet wurde. Die Gäste erfahren etwas über die Getreideverarbeitung, Schafzucht und wie gefischt wurde.

Wer das Bogenschießen liebt, der kann sich darin üben, in jedem Fall aber die Geschicklichkeit der Bogenschützen bewundern. Wer gern seine motorischen Ferftigkeiten erweitern möchte, der kann etwas über Nadelbinding, Brettchenweben, Filzen, Brot backen und das Herstellen von mittelalterlichen Speisen lernen.

Kategorien: Aktivitäten, Kultur, Merkwürdigkeiten, Ostholstein, Sehenswürdigkeiten
22.04.2010

Der Erlebniswald von Kellenhusen

Das Ostseeheilbad Kellenhusen ist nicht nur wegen des feinsandigen Strandes und des wunderbaren Klimas bekannt, sondern auch wegen des wunderbaren Waldes, durch den man fährt, wenn man in das Ostseebad Kellenhusen gelangen will.

Und man fährt wunderbar. Dem guten Geschmack meines Großvaters und Großonkels sei Dank! Sie ließen die Straße bauen und sorgten dafür, daß sie in eleganter Weise durch den Wald führt und dabei den Anschein erweckt als wäre der Wald unendlich, der wieder mehr und mehr zu dem wird was er einmal war, ein beeindruckender Buchenwald. Der hiesige Förster sorgt für Qualität.

Wald und Ostseestrand bieten in Kellenhusen an der Schleswig-Holsteinischen Ostseeküste besondere Naturerlebnisse. Im Einklang mit der Natur kann im ortsnahen und naturnah gemischten Laubwald ein wunderbarer Waldspaziergang zur puren Erholung werden.

So vielfältig wie die Landschaft, sind die Angebote der Region: Sport, Wellness, Naturerlebnisse und Genuss, Strand und Wald garantieren Spaß und Erholung für die ganze Familie. So ist ein großer Trumpf des Ostseebades Kellenhusen, das mehr als die Hälfte der Gemeindefläche mit Wald bewachsen ist.

Damit hat das Ostseeheilbad Kellenhusen eine Spitzenposition im waldarmen Schleswig-Holstein, ein großes Potenzial, das hier das Ostseebad Kellenhusen zu nutzen weiß.

So finden beispielsweise auch im herbstlichen Laubwald die Hubertuswochen im naturnahen Kellenhusener Wald statt und man kann dabei die Vielfalt der der Vegitation, der Bäume, der Kräuter und der Tiere kennenlernen.

Kellenhusen bietet jeweils hierzu ein buntes Programm.

Verschiedene Waldveranstaltungen verschaffen den kleinen und großen Besuchern, den Tagesgästen wie den Urlaubern, die sich für längere Zeit im Ostseebad Kellenhusen aufhalten einen neuen Blick für den wunderschönen bunten Wald und seine nachhaltige Nutzung.

So kann man beispielsweise im Oktober den Wald mit allen Sinnen und zu allen Tageszeiten, die Schönheit und die Faszination des Ökosystems Wald bei Wanderungen, Tierbeobachtungen oder Waldspielen kennen lernen.

Natürlich finden Waldbesuche und Waldspaziergänge mit dem Förster in Kellenhusen über das ganze Jahr statt. Mit diesem touristischen Angebot setzt das Ostseebad Kellenhusen ein deutliches Signal für einen naturverbundenen und erfolgreichen Tourismus.

Es ist gleichzeitig ein gelungenes Beispiel einer nutzbringenden und langjährigen Zusammenarbeit der schleswig-holsteinischen Landesforsten mit den anderen Einrichtungen des Tourismus in Kellenhusen.

Immer wieder interessant, insbesondere für Kinder, ist es natürlich im Wildschweingehege die spielenden Frischlinge zu beobachten. In jedem Frühjahr kommen die Besucher, um sich an diesem Schauspiel zu erfreuen.

Wenn das Laub mit seinen prächtigen Herbstfarben den Wald überzieht überzieht, brechen im Ostseebad Kellenhusen die traditionellen Hubertuswochen an.

In der besonders schönen Naturstimmung lädt der Förster zu vielen Waldspaziergängen sowie zu Nacht- und Morgenwanderungen ein. Dann steht ein Konzert im Wald genauso auf dem Programm, wie ein Lampionumzug, eine Baumpflanzaktion und als Höhepunkt der stimmungsvolle Hubertusausritt.

Natürlich bereiten sich auch die örtlichen Gastronomen auf dieses Ereignis vor und servieren in dieser Zeit thematisch stimmig zu diesem herbstlichen Waldthema ein wunderbares Wildbret.

Kategorien: Aktivitäten, Norddeutsche Küche, Ostholstein, Sehenswürdigkeiten
22.04.2010

Wo Schlösser nasse Füße haben

Das Ostseeferienland ist ein Märchenland. Nicht nur für Romantiker, sondern auch für Geschichtsfreunde ist das Ostseeferienland eine interessante Gegend.

Moderne Hast passt einfach nicht zu diesem wunderbaren Ferienland mit dem tiefblauen Meer, den weiten weißen Stränden und den dahinter liegenden grünen Wiesen und Wäldern. Besonders interessant für Geschichtsfreunde sind die vielen Schlösser, die barocken Prachtbauten im Landesinneren, die regelmäßig aufgesucht werden können.

Es lohnt sich das Auto doch einfach einmal stehen zu lassen und die Gegend zu erkunden, z. B. mit einem Planwagen, der regelmäßig im Ostseebad Kellenhusen zu mieten ist. Außerdem können Sie auch gleich das Fahrrad nehmen.

Alles kann sehr leicht mit den sehr weit ausgebauten Fahrradwegenetzen erreicht werden. Das Ostseeferienland und insbesondere die Ostseebäder Kellenhusen, Dahme und Grömitz sind mit den Fahrrädern aufzusuchen und man kann wunderbar direkt am Wasser entlang auf dem Deich mit dem Fahrrad in die einzelnen Ostseebäder fahren oder einfach weiter die einzelne Dörfer aufsuchen, mit ihren wunderbaren reetgedeckten alten Bauernhäusern.

Interessant ist auch z. B. die Stadt Neustadt mit ihrem wunderbaren Hafen und mit den regelmäßigen Märkten auf denen man wunderbar einkaufen kann, insbesondere die vielen Fischsorten, di hier in der Ostsee gefangen werden.

In den Gasthäusern in den einzelnen Dörfern finden Sie wunderbare Gerichte, wie beispielsweise Scholle mit Krabben. Ein spezieller Genuss ist natürlich auch ein frisch zubereiteter Dorsch mit Senfsoße, all das kann man während des Ausfluges mit dem Fahrrad genießen. Danach kann es mit dem Fahrrad ode Auto weitergehen, denn es gibt noch sehr viel zu sehen in dem wunderschönen Ostseeferienland Schleswig-Holstein. Das Ostseebad Kellenhusen ist ein guter Ausgangspunkt für die Abenteuer im Ostseeferienland Ostholstein.

Kategorien: Aktivitäten, Häuser & Schlösser, Kulinarisches unterwegs, Mit dem Rad unterwegs, Ostholstein, Sehenswürdigkeiten
18.04.2010

Unterkünfte im Ostseeferienland Schleswig-Holstein

Im Ostseeferienland findet man für jeden Geschmack sehr schöne und gepflegte Ferienwohnungen sowie auch Ferienhäuser für Familien mit Kindern. Man kann sagen, dass man hier für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel eine schöne und gepflegte Unterkunft finden kann.

Die Familienbäder Kellenhusen, Dahme und Grömitz bieten besonders viele Möglichkeiten für Kinder, interessante Spielplätze, Erlebnisinseln an Brücken ins Meer usw.

Diese drei Ostseebäder machen den Urlaub für die Gäste besonders familienfreundlich. Dazu gibt es besonders viele Freizeitangebote im Ostseeferienland. So kann man entweder einen Walking-Kurs besuchen oder das Kitesurfen oder Surfen erlernen.

Die wunderbar ausgeprägten Fahrradwege zwischen den einzelnen Ortschaften und den Ostseebädern regen besonders zu Radtouren durch die wunderbare Gegend im Ostseeferienland an.

Man kann zwischen den Bädern Kellenhusen, Dahme und Grömitz mit dem Rad den Deich entlang fahren und diese von dem Ostseebad Kellenhusen leicht erreichen. Diese Ostseebädern bieten viele Möglichkeiten interessante Ausflugsziele in kurzer Zeit zu erreichen.

So gibt es beispielsweise in dem Ostseebad Grömitz den Zoo Arche Noah. Hier kann man besonders interessante Raubkatzen wie z. B. eine Kreuzung zwischen einem Leoparden und einem Tiger bewundern.

Außerdem gibt es ein Affenhaus mit Schimpansen und in der Südamerika-Anlage kann man Lamas und Nandus bewundern. Ein Ausflug zu diesem Zoo, der nicht weiter als 12 km vom Kurbad Kellenhusen entfernt liegt, ist ein besonders interessantes Erlebnis für große und kleine Gäste.

Nicht nur bei Regen und Wind auch bei bestem Wetter ist der Zoobesuch im Ostseebad Grömitz eine kleine Reise wert. Da kann einen auch die schönste behaglichste Ferienwohnung und der feinste Sandstrand an der Ostsee nicht halten.

Kategorien: Aktivitäten, Mit dem Rad unterwegs, Ostholstein, Sehenswürdigkeiten
18.04.2010

Vom Ostseebad Kellenhusen zur Riepenburger Mühle

Vom Ostseebad Kellenhusen lohnt sich auf jeden Fall ein Ausflug nach Hamburg. Hamburg, die alte Hafenstadt, ist ein interessantes Ausflugsziel. Aber nicht nur Hamburg selber, sondern auch die Umgebung von Hamburg ist äußerst interessant, insbesondere für Gäste, die sich für alte Kornmühlen interessieren.

So findet man in Hamburg den Kirchwerder Mühlendamm 75a und hier die Riepenburger Mühle. Stolz prankt der Name des antiken Windgottes „Boreas“ auf der Kappe der Riepenburger Mühle, südöstlich von Hamburg.

Die neuen, stählernen Jalousie-Klappenflügel blitzen in der Sonne. Seit 2007 ist die älteste und größte Hamburger Kornwindmühle wieder voll funktionstüchtig. Es ist ein Erlebnis, wenn sich der schwere Mahlgang im Inneren der Mühle in Bewegung setzt.

Die Riepenburger Mühle steht auf einem der ältesten belegten Mühlenstandorte Deutschlands. Seit 1318 wird hier Getreide gemahlen. 1828 wurde die heutige Mühle nach holländischem Bautyp errichtet.

Es ist ein Galerie-Holländer, bei dem die Haube mit den Flügeln drehbar auf dem Mühlenturm gelagert ist. Von der umlaufenden Galerie aus sind die Flügel erreichbar. Der letzte Müller des im Laufe der Zeit erweiterten und modernisierten Betriebs setzte sich 1990 zur Ruhe.

Es ist wirklich ein großes Glück, dass dieses technische Denkmal erhalten werden konnte. Dieses technische Denkmal verweist auch auf kulinarische Traditionen. Denn nicht nur für kräftiges Brot und feine Rundstücke, wie die Hamburger ihre Brötchen nennen, sondern auch für typische Mehlspeisen wie Klüten und Mehlbüdel lieferten die einst zahlreichen Windmühlen das Mehl.

Es ist für wahr ein großes Erleben, sich so eine alte Mühle einmal anzusehen und einen Ausflug hierher vom Ostseebad Kellenhusen lohnt allemal. Man muss allerdings schon einen Tagesausflug hierfür anberaumen.

Kategorien: Aktivitäten, Kulinarisches unterwegs, Merkwürdigkeiten, Orte im Ostseeraum, Sehenswürdigkeiten
18.04.2010