Der Tiefkühlfisch

Tiefkühlfisch kommt heute mehr und mehr in den unterschiedlichsten Variationen auf den Markt. Nicht nur als Filet, auch im ganzen Stück oder als Karbonade. Tiefkühlfisch wird grundsätzlich unaufgetaut zubereitet gleichgültig, ob er gebraten, frittiert oder gedünstet werden soll.

Allerdings gibt es Ausnahmen: Filetblöcke, die portioniert werden sollen und Fische die ausgenommen werden müssen. Zum Glück sind ganze tiefgefrorene Fische normalerweise vor dem Einfrieren ausgenommen worden.

Antauen muss man den Fisch wie etwa Scholle oder Seezunge, wenn man ganze Filets trennen muss oder damit eine Panade besser haftet.

Nur große Fische muss man auftauen, mit einem Gewicht von etwa 750 g und mehr. Die äußere Schicht würde sonst schon beim Garen zerfallen, während innen noch alles roh wäre.

Will man das Auftauen umgehen, gibt es eine Möglichkeit. Bereiten Sie den Fisch im Tontopf zu. In dem Tontopf breitet sich die Hitze nur langsam und gleichmäßig aus.

Wichtig: alle Fischstücke, die Sie rollen, einschlagen und sonst wie formen oder feststecken wollen, müssen ebenfalls aufgetaut werden.

Kategorien: Norddeutsche Küche
14.11.2008

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