Vom Ostseebad Kellenhusen ins Schloss Glücksburg

Wer Land und Leute kennenlernen möchte, nicht nur wenn das Wetter grübelt, der tut sich mit der Reise in den Norden Schleswig-Holsteins etwas sehr Gutes. Also hin in die Stadt und das Schloss Glücksburg. Vom Ostseebad Kellenhusen aus - ein Tagesausflug durch unser schönes Schleswig-Holstein. Wer sich auf dieser Fahrt durchs Land nicht in Schleswig-Holstein verliebt, der ...

Das Schloss Glücksburg wurde 1583 bis 1587 von Herzog Johann d. J. zu Schleswig-Holstein-Sonderburg erbaut, einem Bruder des dänischen Königs. Dem Wahlspruch des Herzogs „Gott gebe Glück mit Frieden“ verdankt das Schloss seinen Namen.

Zuvor befand sich an dieser Stelle ein 1541 aufgehobenes Zisterzienser-Kloster. Dessen Steine und Ziegel verwendete Baumeister Nikolaus Karies für seinen eleganten Schlossbau wieder.

Anders als die meisten Wasserschlösser im Ostseeferienland Schleswig-Holstein erhebt sich Schloss Glücksburg nicht auf Pfählen, sondern auf einem 2,5 m hohen Granitsockel.

Man betritt das Schloss über eine vorgelagerte Wirtschaftsinsel und einen breiten Damm. Im Inneren lassen die kostbar ausgestatteten, gewölbten Räume die fürstliche Wohnkultur vergangener Jahrhunderte lebendig werden.

Stuckaturen aus der Erbauungszeit, Brüsseler Gobelins, barocke Ledertapeten sind im Inneren des Schlosses zu besichtigen.

Bis ins Jahr 2006 wurde die denkmalgerechte Restaurierung der Fassade fortgesetzt. Seither erstrahlt das Schloss wieder in reinem Weiß.

Der See, in dem sich das Schloss spiegelt, wurde nicht zur Verteidigung angelegt, sondern um die Tafel des Herzogs zu bereichern. Er diente bereits im 16. Jahrhundert dem Fischfang.Heute kann man hier wieder Karpfen, Zander, Stör und Barsch angeln.

Einen Ausflug vom Ostseebad Kellenhusen an die Flensburger Förde zum Schloss Glücksburg lohnt sich also nicht nur für Kulturbeflissene auch die Fischkenner kommen auf ihre Kosten. So oder so dieser Ausflug wird in jedem Fall sehr gut in Erinnerung bleiben.

Kategorien: Aktivitäten, Häuser & Schlösser, Kultur, Sehenswürdigkeiten
15.04.2010

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